Colin Behrens auf Pixabay
Bildquelle: Colin Behrens Pixabay.com

Cannabis-Trend am Aktienmarkt hält weiter an

Nachdem 2017 einige US Staaten sowie Uruguay entschieden haben, Cannabis zu legalisieren, folgte ein Jahr später Kanada. Auch in Europa gibt es schon das eine oder andere Land, das den Konsum von Cannabis nur noch als Ordnungswidrigkeit sieht. Seit März 2017 besteht in Deutschland sogar die Möglichkeit, als Schmerzpatient Cannabis verschrieben zu bekommen. Schon seit Jahren befindet sich die Cannabis-Branche im Aufschwung. Schlussendlich steigt die Zahl jener Länder, die Marihuana legalisieren. Somit mag es keine Überraschung sein, dass die Aktienpreise der Cannabis-Unternehmen kontinuierlich nach oben klettern. Wer sich etwa im Jahr 2015 entschieden hat, 10.000 Euro in Aurora Cannabis zu investieren, durfte sich Anfang 2019 über 150.000 Euro freuen.

Lohnt sich ein Investment in die „Big Five“?
Der Hype, der rund um die berauschende Pflanze entstanden ist, reißt nicht ab: Vor allem Aktionäre, die in der Regel mit Zukunftsentwicklungen spekulieren, investieren immer mehr Geld in Cannabis-Unternehmen. So kann man etwa Cannabis Aktien kaufen. Hier sind die renommierten Cannabis-Unternehmen empfehlenswert, damit man an der Erfolgsgeschichte teilhaben kann. Besonders vielversprechend sind Investments in Marktführer. Das heißt, einfach einen Blick auf die „Big Five“ laut Börsenwert werfen. Dazu gehören die kanadischen Unternehmen Tilray®, Canopy Growth®, Aphria® und Aurora® Cannabis. Aber auch das britische Unternehmen GW Pharmaceuticals mag durchaus vielversprechend sein.

Cannabis-Branche befindet sich im Wachstum
Wer sich mit Aktien befasst, der weiß, dass die Cannabis-Branche immer größer wird. Das heißt, es ist absolut keine Überraschung, warum immer mehr Aktionäre ihr Geld in diesen sehr vielversprechenden Bereich stecken. Anfang 2018, als Kalifornien, der bevölkerungsreichste Bundesstaat der USA, Cannabis legalisierte, begann die Goldgräberstimmung am Kapitalmarkt. Auf einmal schossen die Kurse der Cannabis-Aktien nach oben – plötzlich beschäftigten sich auch immer mehr Unternehmen, die mit Cannabis ihr Geld verdienten, für den Börsengang.

Aber es geht nicht nur darum, dass die Branche wächst – es wird in absehbarer Zeit auch einige Übernahmen geben. Das heißt, größere Unternehmen werden noch größer; kleinere Unternehmen können sich hingegen eingliedern und von der Stärke der bereits renommierten Konzerne profitieren, sofern man sich für eine Partnerschaft oder gar Eingliederung entscheidet. Anfang 2018 folgte hier etwa der Zusammenschluss zwischen Aurora Cannabis® und CanniMed Therapeutics. ® Diese Übernahme hat sich Aurora Cannabis® 765 Millionen US Dollar kosten lassen.
Man kann aber auch in einen Index investieren, in dem sich die wichtigsten Cannabis-Aktiengesellschaften befinden. Das heißt, hier wird das Geld in die wichtigsten Unternehmen investiert – also auch in die „Big Five“ der Branche. Doch zu beachten ist, dass sich in einem entsprechenden Cannabis-Index auch Firmen befinden, die im Bereich der Marihuana-Produktion daheim sind und somit ein entsprechendes Potential haben. Hervorzuheben sind hier das US Unternehmen Innovative Industrial® und die kanadische CannTrust Holding®.

Gibt bereits eine Vielzahl an unterschiedlichen Produkten
In jenen Ländern, in denen Cannabis legalisiert wurde, folgte sodann der Einsatz von weiteren Cannabis-Produkten – so etwa von der immer beliebter werdenden Cannabiscreme. Cremes wie Gele, die reich an CBD oder THC sind, können unterschiedlich verwendet werden. So nutzen einige Konsumenten die Produkte für die Schönheit, andere im Bereich der Medizin, weil sie Probleme mit der Haut haben. Wer Cannabis raucht, der absorbiert Cannabinoide sowie Terpene durch die Lunge, die sodann durch den gesamten Körper wandern. Mit einem Gel oder einer Creme kommt es zum direkten Auftragen an der gewünschten Stelle – das heißt, hier wird gezielt behandelt.

Der Markt für Cannabis-Getränke wird wachsen. So gibt es Unternehmen, die sich bereits intensiv mit der Produktion von derartigen Getränken befassen. Das heißt, es wird neben alkoholischen Getränken demnächst auch Getränke mit Cannabis geben. Der Markt ist durchaus vielversprechend. Vor allem auch deshalb, weil es wohl in absehbarer Zeit immer mehr Länder geben wird, die Cannabis legalisieren werden. Wer also in Aktien investieren will, der sollte durchaus auch einen Blick auf die Cannabis-Unternehmen werfen.
Doch an dieser Stelle ist zu erwähnen, dass es keine Garantie gibt. Man sollte also nicht nur rein in Cannabis-Unternehmen investieren, sondern auch Geld in Aktiengesellschaften stecken, die sich in anderen Branchen befinden.

Achtung!
Der Erwerb der angebotenen Wertpapiere und Vermögensanlagen ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen. Ob es sich um ein Wertpapier oder eine Vermögensanlage handelt können Sie der Beschreibung der Investitionsmöglichkeit entnehmen.

 

Bildquelle: Colin Behrens auf Pixabay.com