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Shoppen, chatten, browsen – so nutzen Österreicher ihr Smartphone

Dein Freund und treuer Begleiter – das war früher einmal der Hund. Heute passt der ständige Gefährte in jede Hosentasche und muss nur ab und zu mit einer Ladung Strom gefüttert werden: Das Smartphone geben zwei von drei Österreichern nur noch zum Schlafen aus der Hand.Dieses Bild ist wohl jedem bekannt: Ob man mit der Tram durch Wien fährt oder in Salzburg an der Donau entlangspaziert, überall entdeckt man Leute, die mit ihrer Nase an winzigen Bildschirmen kleben. Doch was machen sie eigentlich? Dieser Artikel befasst sich mit den hauptsächlichen Aktivitäten, die Österreicher am Smartphone vollbringen. Überraschend sind die Ergebnisse vielleicht nicht – aber es wird erschreckend sein, wie sehr man sich selbst darin wiedererkennt.

Zuwachs in allen Bereichen
Innerhalb der letzten fünf Jahre ist die Zahl der Smartphone-Nutzer drastisch angestiegen. Waren es damals noch nur 43 Prozent, besitzen heute ganze 75 Prozent einen Taschenteufel, mit dem man jederzeit und überall telefonieren und ins Internet gehen kann. Auch die Möglichkeiten, die ein Smartphone bietet, werden viel stärker ausgenutzt. Laut statista.de ist der Anteil derer, die sich mit ihrem Smartphone über Waren vor dem Kauf informieren, um das Zweieinhalbfache angestiegen. Das Gleiche gilt für die Nutzer, die tatsächlich über ihr Smartphone Käufe tätigen. Nun sind das immer noch nur 24 Prozent der österreichischen Smartphone-Besitzer. Dennoch ist ein deutlicher Aufwärtstrend erkennbar. Es wäre also nicht verwunderlich, wenn diese Buy-As-You-Go-Mentalität bald zur Norm werden würde. Was das für den Konsum bedeutet, liegt wohl auf der Hand: immer mehr und immer häufiger – die Wirtschaft würde angekurbelt.

Android ist Platzhirsch, Digital Immigrants sind Heavy User
Betrachtet man die Smartphone-Landschaft im Detail, wird es erst richtig interessant. So fördert eine weitere Studie beispielsweise zu Tage, dass Österreicher sich durchschnittlich drei Stunden pro Tag mit ihrem Smartphone beschäftigen. Das Betriebssystem, das die meisten dabei unterstützt, ist Android™ – es hat mit 65 Prozent den größten Anteil am Markt. Apple™ steht dem mit etwa 23 Prozent in Vielem nach. Und jetzt festhalten: Die intensivsten Nutzer sind nicht etwa die Digital Natives, die schon im Kindesalter lieber YouTube™-Videos guckten als fernzusehen – es sind die sogenannten Digital Immigrants, diejenigen User also, die sich erst im Erwachsenenalter mit der neuen Technik anfreunden mussten.

Video-Content ist King
Die beliebtesten Sozialen Medien, die über das Smartphone benutzt werden, wie etwa YouTube™, Instagram™ oder SnapChat™, bedienen sich auch des Bewegtbildes. Bei den Usern kommt das an: 40 Prozent von ihnen ziehen sich mindestens einmal wöchentlich irgendwelche Videos mit ihren Smartphones rein. Auch die Werbung beeinflusst das natürlich: Der Pop-up-Banner wird langsam von der Video-Ad abgelöst, die beispielsweise vor einem YouTube™-Video eingespielt wird. Häufig werden sie weggeklickt – für Werbende ist deshalb besonders das Format attraktiv, das nur etwa drei Sekunden lang ist und nicht weggeklickt werden kann.

Zocken per Smartphone
Social Media ist nicht der einzige Zeitvertreib, den die meisten auf ihrem Handy gespei-chert haben. Schon vor Zeiten des Smartphones war es Gang und Gäbe, sich mit ein bisschen Handyspielen die Zeit zu vertreiben; nur ist das Ganze im Zeitalter der Mobile Games wesentlich unterhaltsamer und diversifizierter. So setzen sich beispielsweise Casino-Apps gerade durch, mit denen das Glücksspiel unterwegs zum Trend wird. Hier kann man Poker oder andere Games online spielen, ob mit oder ohne Geldeinsatz und damit mit oder ohne Risiko. Beliebt sind des Weiteren Social Games wie Quizduell oder Words with Friends, bei denen die User miteinander interagieren können.

Sonstige Funktionen – GPS, Bluetooth & Co.
Auch indirekt wird das Internet häufig angezapft. So verwenden viele Nutzer das Handy, um sich zu orientieren – das GPS wird meist in Kombination mit Google Maps eingeschaltet, damit der User dem kleinen, blauen Pfeil folgen kann. Und Bluetooth kommt in den letzten Jahren eine weitere furchtbar praktische Funktion zu: Man kann damit sein Handy mit portablen Boxen verbinden und auch beim Picknick im Park Musik spielen lassen. Somit wird das Smartphone das Allrounder-Gerät für den Alltag.

Radio Harmonie stellt fest: Die Nutzung des Smartphones in Österreich ist bereits jetzt vielfältig. Da ist es erwartbar, dass es in Zukunft eine noch stärkere Rolle spielen wird.

ACHTUNG!
Damit die Freude auch lange währt, denken Sie daran, mit Bedacht und Achtsamkeit zu spielen. Denn: auch das Nutzen von Onlinecasinos kann zu Spielsucht führen. Mehr Informationen hierzu und Hilfe finden Sie unter BZGA. Wer über ein Online Casino spielen möchte, muss außerdem mindestens 18 Jahre alt sein. Für Minderjährige ist die Teilnahme nicht erlaubt!

 

Bildquelle: Rödi / pixelio.de

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